bofrost getestet – Quark-Marillen-Palatschinken

Was hab ich hier bekommen:

Quark-Marillen Palatschinken

Als Hauptmahlzeit, als Dessert oder als süßer Snack für zwischendurch: Unsere original österreichischen Palatschinken mit einer fruchtig-frischen Quark-Marillen-Füllung passen zu jeder Gelegenheit. Glutenfrei, weizenfrei, laktosefrei.

Enthalten sind 5 Stück = 425 g und die kosten 6,95 €. Stückpreis ist also 1,39 €

Bei bofrost sieht das so aus: Produktfoto bofrost Quark-Marillen-Palatschinken

Geliefert werden die Palatschinken in einer Tüte (die typische Gemüseplastiktüte).

Also erstmal die Eckdaten prüfen:

Ich habe alle Palatschinken gewogen.

Das angegebene Gewicht stimmt aufs Gramm genau.
1 Stück wiegt also 85 Gramm.

Wie sieht es mit den Nährwerten aus?

Also 152 kcal pro Stück (hallo bofrost – vielleicht korrigiert ihr den Rechtschreibfehler auf der Tüte bei „für einen durchschnittlichen Erwachsen“ bei der nächsten Lieferung Verpackungen).

Aus was werden die Dinger hergestellt?

Das hat mich ja nicht so wahnsinnig überzeugt – und etwas lächerlich finde ich diesen „bofrost-Reinheits-Garantie-Stempel“ – man muß allerdings zugute halten, daß zwar Verdickungsmittel drin sind, aber keine Farb- und Konservierungsstoffe, von Zitronensäure mal abgesehen. Aber das Produkt wird ja auch tiefgekühlt – eine Notwendigkeit besteht ja dafür auch nicht.

Hervorheben muß man auf jeden Fall, daß die Palatschinken glutenfrei, weizenfrei und laktosefrei sind – das rechtfertigt einige der Zutaten.

Jetzt geht es ans zubereiten – so soll man es machen:

In der Mikrowelle (1 Stück):
Tiefgefrorenen Palatschinken gut mit Wasser befeuchten, ggf. mit Butter bestreichen und in einem mikrowellengeeigneten Geschirr zugedeckt, bei 600 Watt ca. 3 Minuten erhitzen. Bei der Zubereitung von 3 Stück erhöht sich die Zubereitungszeit auf ca. 4 -5 Minuten. Anschließend zur besseren Wärmeverteilung etwas ruhen lassen.

Im Backofen:
Tiefgefrorene Palatschinken gut mit Wasser befeuchten, ggf. mit Butter bestreichen und auf einem mit Dauerbackfolie belegten Backblech mit etwas Abstand gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Umluft 160°C) in der mittleren Schiene, ca. 20 Minuten (Umluft ca. 17 Minuten) erhitzen.

Ich habe das in der Mikrowelle gemacht – und die Palatschinken mit Wasser bestrichen. Die Zeit hat gut gepaßt.

Nach 3 Minuten waren die Palatschinken aufgetaut und innen gut heiß – man muß aufpassen, daß man sich nicht den Mund verbrennt!

So sahen die Palatschinken aus nach der Zubereitung:

Irgendwie schon wie beworben – aber irgendwie doch nicht ganz so schick. Klar – Deko macht viel aus.

Jetzt mal die Dinger aufschneiden – wie sieht denn die Füllung aus:

Das find ich persönlich jetzt etwas wenig Füllung. Schön allerdings – beim aufschneiden matscht das nicht heraus – sondern man kann das gut schneiden.

So – aber nun TESTESSEN.

Der erste Bissen – Teig und Füllung. Na ja – so so lala. Zu wenig Frucht für meinen Geschmack und auch zu wenig Quarkfüllung. Und irgendwie komisch. Allerdings – nicht zu süß.

Jetzt Teig allein – aha – da liegt der Hund begraben. Ich finde den puren Palatschinken sehr sonderbar. Das mag an den „Mehlsorten“ liegen – Mais und Tapiokastärke und Reisvollkornmehl. Ich finde jedenfalls, der Palatschinken schmeckt wirklich nicht besonders lecker.

Und jetzt Füllung allein – wie schon erwähnt – zu wenig davon (man sieht es auch am Querschnitt-Bild – eigentlich nur ganz in der Mitte ist Füllung – dann sind die restlichen Teigschichten nur noch mit einem Hauch von Füllung drumherumgewickelt – gerade daß es klebt. Mir fehlt irgendwie das „üppige“, was ich mit einem österreichischen Palatschinken verbinde. Wo soll das bei 85 Gramm auch herkommen?!

Wie beworben als Hauptmahlzeit kann ich mir die Palatschinken schwer vorstellen – zumindest bei dieser Minigröße braucht man dann für eine Familie mehrere Packungen.

Als Dessert ist es sicher ganz hübsch – vor allem, wenn man noch etwas andekoriert, vielleicht ein paar Beeren, eine Kugel Eis – dann ist es durchaus ein netter Nachtisch.

Mein ganz persönliches Fazit – da es sich um ein „Sondermahlzeit-Dessert“ handelt, weil glutenfrei, weizenfrei, laktosefrei will ich hier nicht mit normalem Maß messen. Es sind für Allergiker viel weniger Produkte erhältlich und diese sind erfahrungsgemäß teurer.

Es fällt mir auch schwer, den Geschmack neutral zu bewerten – ich mochte den Geschmack des Palatschinkens ganz eindeutig nicht. Kann aber an den Zutaten liegen – und Allergiker sind wahrscheinlich froh um das Produkt.

Ich würde die Quark-Marillen-Palatschinken nicht kaufen – für mich wäre das Preis-Leistungsverhältnis nicht gegeben.

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