Kärcher Hartbodenreiniger FC 5 Premium – heute auf Parkett

Nachdem der Einsatz auf Fliesen und Feinsteinzeug schon ganz ordentlich war, habe ich das Wochenende genutzt, um dem Kärcher die Bahn freizuräumen und den Parkettfußboden im Wohnzimmer mal gründlich zu reinigen.

Im Gegensatz zum Flur habe ich diesmal vorgesaugt mit dem Staubsauger. Außerdem habe ich den Teppich weggerollt, Stühle hochgestellt und alle Kabel hochgehängt, damit nichts „eingefangen“ wird von den rotierenden Rollen.

Es handelt sich um ein Ahorn-Parkett mit formaldehydfreiem Wasserlack.

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Man sieht – einige Jahre im Einsatz (um genau zu sein 6 Jahr). Das Parkett ist etwas nachgedunkelt – wie man an der Stelle sieht, wo der Teppich normalerweise liegt.

Ärgerlicherweise hat das Einfaßband des Teppichs dunkel abgefärbt und das ist in das Holz eingezogen.

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In den Kärcher kommt heute das Pflegemittel für versiegelte Holzböden.

An mancher Stelle habe ich gelesen, daß es Menschen gibt, die das Einfüllen von Wasser in den Tank für „fummelig“ halten. Bei mir paßt aber der Wasserauslaß am Wasserhahn genau in die Öffnung des Frischwassertanks – und das Reinigungsmittel läßt sich mit den Verschlußkappen kleckerfrei einfüllen.

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Hier sieht man, wie schön gleichmäßig und dünn der Wasserfilm aufgetragen wird – das entspricht ganz sicher dem, was die Hersteller in der Putzanleitung unter „nebelfeucht“ verstehen!

Ich lassen den Kärcher an einer Stelle verkrusteten Joghurt entfernen:

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(anhand der hellen Parkettecke sieht man, daß es sich im die gleiche Stelle handelt).

Man muß vielleicht nicht nur einmal drüberrollen, sondern zwei- oder dreimal – aber normaler „Kleckerdreck“ ist überhaupt kein Problem.

Woran scheitert der Kärcher?

Die Verfärbungen gehen nicht weg (ich hatte das auch nicht erwartet – das sind Verfärbungen, die DURCH DIE VERSIEGELUNG gedrungen sind. Das muß man ggf. abschleifen.

Kleberreste schafft er nicht (irgendwie klebte ein Stück Paketband in einer Ecke und der Kleber hat sich am Parkett festgehängt). Das schafft aber ein normaler Wischmop auch nicht – da muß ich auch normal auf die Knie.

Naturgemäß scheitert der Kärcher an sehr engen Stellen – alles kleiner als dessen Abmessungen in Höhe und Breite sind, stellt ein Problem dar. Anders gesagt – alles, wo ich beim Saugen auch den Fuß abmontiere und nur mit der Düse arbeite, ist auch für den Saugwischer ein Problem. Glücklicherweise sind meine Heizkörper höher angebracht, so daß ich da wischen kann. In meinem Wohnzimmer gibt es wirklich wenig unerreichbare Stellen – aber ein Lappen wird ab und an mancherorts schon noch gebraucht.

Die 400 ml im Frischwassertank reichen bei gründlicher Reinigung nicht für 60 qm (die Kärcher als Reinigungsleistung nennt). Das mag der Fall sein, wenn man wirklich jede Stelle nur einmal benetzt. Arbeitet man gründlicher, kann man von etwa 20 qm mit einer „Tankfüllung“ ausgehen.

Der Schmutzwassertank faßt ca. 200 ml – und das kommt gut hin – ca. die Hälfte des Wassers bleibt ja als „nebelfeucht“ auf der Bodenoberfläche und verdunstet sehr schnell.

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Hier mein Parkettschmutzwasser

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Auskippen, einmal durchspülen und gut.

Gleich im Anschluß geht es noch im Schlafzimmer mit Laminat weiter, da der Reiniger hierfür auch geeignet ist.

 

 

 

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